Carolin Hansen | Anlageberatung | 0211- 1707 2313 | carolin.hansen@psd-rhein-ruhr.de

Nachhaltigkeit 2.0 – Gute Rendite mit gutem Gewissen

Nachhaltigkeit wird bei vielen Kaufentscheidungen immer wichtiger: Ökologisch produzierte und fair gehandelte Produkte oder Bio-Lebensmittel gehören fest zu unserem Alltag. Genauso wichtig für ein gutes Lebensgefühl sind nachhaltige Geldanlagen. Viele Einsteiger in diese Form der Geldanlage stellen sich die Frage:
„Kann ich mit gutem Gewissen investieren, ohne auf Rendite zu verzichten?“

„Ökologische Chancen sind auch ökonomische Chancen“
Norbert Toups | Vermögensberater PSD Bank

Viele Menschen möchten ihr Geld nicht in Unternehmen investieren, die mit Waffen, Gentechnik oder schmutziger Energie handeln oder für die Menschen in Schwellenländern ausgebeutet werden. Darüber hat sich unsere Beraterin Carolin Hansen mit Conny Dethmann unterhalten, die für unsere PR-Agentur tätig ist. Denn Conny interessiert das Thema nicht nur beruflich, sondern auch privat.

Conny:
Ich stehe bereits fest im Berufsleben im Bereich Marketing und verdiene eigenes Geld. Gerade bin ich mit meinem Freund zusammen gezogen; wir planen derzeit unsere gemeinsame Zukunft. Geldanlagen spielen da natürlich eine wichtige Rolle, denn wenn irgendwann mal ein Kind da ist, möchten wir in einem eigenen Haus oder einer Wohnung leben. Wir sind keine strengen Veganer, aber wir legen Wert auf Umwelt, Soziales und ethischen Konsum. Wir fahren viel mit unseren Fahrrädern, Bus oder Bahn, kaufen Bio-Lebensmittel und achten auf fairen Handel. Lässt sich diese Lebenseinstellung denn auch auf Geldanlagen übertragen?

PSD Bank:
Liebe Conny, mit diesem Wunsch seid Ihr nicht alleine, denn nachhaltige Geldanlagen interessieren viele Menschen. Fast die Hälfte der deutschen Privatanleger würde ihr Geld gerne mit einem guten Gefühl in unseren Planeten und unsere Mitmenschen investieren. Allerdings fehlt es oft an Information über die konkreten Möglichkeiten. Damit hängt zusammen, dass Vielen einfach nicht klar ist, welche Auswirkungen solche Anlagen auf die Ökosysteme und somit unmittelbar auch auf die jeweilige Rendite oder das Risiko haben.

Nachhaltigkeitstipps der PSD Bank auf Instagram

Wie bei jeder anderen Geldanlage stellen sich erst einmal einige klassische Fragen:

Wie hoch ist die Rendite? Wie ist es um die Sicherheit der Anlage bestellt? Aber auch: Wie schnell kann man bei Bedarf über das Geld verfügen? Passt die Anlageform zur Lebenssituation? Die Antworten auf diese Kernfragen entscheiden üblicherweise über alle Geldanlagen. Eine Faustregel ist dabei immer: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Natürlich gilt das für ökologisch-ethische Anlageformen genauso. Aber auch bei diesen müsst Ihr wissen: Welches Ziel wollt Ihr erreichen? Denkt Ihr schon an die Altersvorsorge? Soll das Geld für Notfälle schnell verfügbar sein? Oder wie in Eurem Fall: Soll eine Immobilie gekauft werden? Ganz schnell können sich ja auch Ziele vermischen – denn der Kauf oder Bau eines Hauses ist ja beispielsweise auch ein wichtiges Standbein für die Altersvorsorge. Unsere Berater würden alle diese Themen ausführlich und individuell mit Euch besprechen – ganz nach euren Vorstellungen und Prioritäten.

Hinzu kommen die persönlichen ökologischen und ethischen Faktoren, die das Portfolio bestimmen:

Wir können das gerne am Beispiel für Aktien- oder Renten-Fonds deutlich machen. Sollen in den Fonds, in denen das Geld angelegt wird, keine Unternehmen sein, die Streubomben oder Landminen herstellen? Oder gilt das auch schon für Zulieferer der Rüstungsindustrie? Was ist mit Unternehmen, die Gentechnologie bei der Lebensmittelproduktion einsetzen? Oder Massentierhaltung unter furchtbaren Umständen? Soll der Verdacht auf Kinderarbeit ausgeschlossen werden? Oder die Abholzung von Tropenwäldern? Soll auf Atomenergie verzichtet werden? Oder auf fossile Energien? Oder beides? Und was ist mit der Produktion in Ländern, in denen Menschenrechte verletzt werden? Nicht zu vergessen sind auch Unternehmen, die in Schwellenländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen produzieren lassen! Du siehst, es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten – ökologisch, ethisch oder beides kombiniert. Und dazu kommen die bereits erwähnten ‚klassischen‘ Fragen.

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Conny:
Ich merke schon, man muss mehr Dinge berücksichtigen, als ich gedacht habe …

PSD Bank:
Ja, aber das können wir gemeinsam gut lösen, denn dafür sind wir da und helfen Dir gerne. Es ist ja auch schwierig, weltweit agierende Unternehmen und ihre Töchter, Partner und Beteiligungen detailliert auf dem Schirm zu haben, wenn man sich nicht professionell damit beschäftigt. Wir haben dafür speziell ausgebildete Berater, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Es kommt auf Deine persönlichen Wünsche an – und unsere Spezialisten haben den umfassenden Überblick über die vorhandenen Angebote. Grundsätzlich sind gut strukturierte ethisch-ökologische Fonds sehr viel nachhaltiger als klassische Fonds, und das heißt: Du kannst ein gutes Gefühl bei der Geldanlage haben und gleichzeitig viel für die Umwelt tun.

Conny:
Das hört sich alles super spannend an und würde zu unserer Lebenseinstellung passen. Aber wie sieht es denn nun mit Rendite und Sicherheit aus? Können ökologische Fonds mit klassischen Anlagemodellen mithalten?

PSD Bank:
Um die Rendite und Sicherheit müsst Ihr euch streng genommen nicht mehr oder weniger Sorgen machen, als bei den klassischen Fonds auch. Denn gerade Unternehmen, die umweltbewusst und sozial verträglich arbeiten, haben laut zahlreicher Studien mittlerweile deutliche Wettbewerbsvorteile, weil sie damit erheblich an Image gewinnen. Die Wirtschaft hat klar erkannt, dass ökologische und ethische Chancen auch ökonomische Chancen sind – und viele Unternehmen sind damit höchst erfolgreich. Schau Dir beispielsweise den Düsseldorfer Chemie-Konzern Henkel an. Dort weiß man, was man produziert – aber man bemüht sich, das so schonend und energiesparend wie irgend möglich zu gestalten. Deshalb gewinnt Henkel seit Jahren einen bedeutenden Nachhaltigkeitspreis nach dem anderen. Aber vielleicht sagt Ihr ja trotzdem: ‚Grundsätzlich keine Chemie‘. Andere Branchen können natürlich ‚grüner‘ agieren – und auch diese sind in unserem Wirtschaftsleben genau so fest integriert: Bio-Lebensmittel und Ökostrom-Anbieter sind nicht mehr wegzudenken und generieren Milliarden-Umsätze, nachhaltige Lacke und Hölzer erobern die Baumärkte. Und selbst die Automobilindustrie scheint auf dem richtigen Weg.

Conny:
Vielen Dank, das waren ja wirklich hilfreiche Einstiegsinformationen. Jetzt wissen wir zumindest schon einmal, über welche grundsätzlichen Fragen wir uns Gedanken machen müssen.

PSD Bank:
Gern geschehen. Und wenn Du und Dein Freund euch diese Gedanken gemacht habt, dann unterhalten wir uns noch einmal. Dann besprechen wir alle Details und erstellen mit Euch gemeinsam einen individuell zugeschnittenen Anlageplan – genauso, wie er Eurem Lebensgefühl entspricht. Ruft mich bei Fragen gerne an!
Denn gute Rendite kann man auch mit gutem Gewissen erzielen!

Hier zum Focus Money Artikel über nachhaltige Geldanlagen